Mares Tauchausrüstung

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Bild_02Die von der Firma Mares für unsere Expedition bereitgestellte Tauchausrüstung kam in einem gefälligen kompakten Tauchrucksack, der so scheint es, sogar wasserdichte Reißverschlüsse hat. Das komplette Set besteht aus 2 teiligem Anzug (Shorty zum Unterziehen), Handschuhen, Maske, Füßlingen, Flossen und Tauchcomputer. Weiters ist in dem Set auch ein normaler Rucksack mit Inntasche für Foto-Objektive enthalten. Der kleine Rucksack sieht gut aus und wird in den nächsten Tagen in der Praxis getestet.

Beim Auspacken wurden zuerst mal alle Teile optisch begutachtet. Aufgefallen ist dabei der einteilige Tauchanzug Modell „2nd Shell“ (6 mm) mit Rückenreißverschluss, welcher an der fix angesetzten Kopfhaube beginnt und von oben nach unten geschlossen wird. Das ist wie wir später noch sehen werden nicht nur gewöhnungsbedürftig, sondern allein auch fast nicht hinzukriegen. Aber Tauchen ist ja ein Partnersport und da ist Hilfe vom Buddy angesagt. War bei mir für die Anprobe in Ermangelung eines Buddys leider nicht möglich. Habe es dann dennoch alleine mit einigem verrenken hingekriegt.

Bild_04Als erstes habe ich die Füßlinge probiert, die mir anfänglich etwas klein erschienen, aber perfekt passen. Dann kamen die Handschuhe dran, anziehen geht alleine ganz gut, die Passform ist auch sehr gut, die Beweglichkeit ebenfalls. Ausziehen ist dann schon nicht mehr ganz so leicht geht aber leichter als bei vielen anderen Handschuhen, die ich bisher hatte.
Die Flossen sitzen bei mir gut auf den Füßlingen mit wenig seitlichem Spiel. Die Größe der Flossen zu den Füßlingen ist gut abgestimmt.
Die Maske hab ich nur trocken probieren können. Sie ist sehr weich und passt sich gut an das Gesicht an. Ich habe allerdings einen sehr schmalen Kopf, daher bin ich auf den Hallenbadtest gespannt. (ob sie dann auch dicht ist wird sich noch erweisen) Wenn nicht, macht nichts, ich habe eine Mares Samurai Apnoe Maske die passt perfekt und wird im Notfall genommen.
Und nun zum Anzug. Ich habe zuerst im Internet mal nachgesehen wie die Kombination zu tragen ist und meine Vermutung, dass der Shorty unter dem Anzug getragen wird, hat sich als richtig herausgestellt. Der Shorty (mit 2 mm) und Ärmeln aus Lycra mit Fingerschlaufe zum Anziehen passt gut. Der Anzug ist innen glatt und dichtet schon alleine gut auf der Haut, verrutscht auch beim überziehen des Overalls nicht. Die angesetzte Kopfhaube ist sehr dünn und somit auch ausreichend elastisch um über den Kopf gezogen zu werden. Eine integrierte innenliegende Halskrause und der überdeckende Latz mit Velcro-Verschluss sorgen für einen guten Sitz.

Bild_06Bild_05Bild_03 Das Anziehen des eigentlichen Anzugs gestaltet sich bis zum Überziehen der Kopfhaube recht einfach. (zumindest bei mir) schwieriger wird es dann wenn man versucht den Rückenreißverschluss zu schließen. Allein ist das wie schon oben erwähnt fast nicht möglich, trotz Reißverschlussband. Man muss die Kopfhaube festhalten um mit dem Zip über den Nackenbereich zu kommen. Da hat man aber einen sehr schlechten Hebel. Weiters sollten die Dichtlippen richtig überlappend positioniert werden um dem Anzug nicht gleich vollrinnen zu lassen. Das ist alleine unmöglich, da man die Dichtlippen mit den Händen nicht zu fassen bekommt. Hier wäre dann Hilfe vom Buddy angesagt. Zu zweit sollte das kein Problem sein. Ein wenig gewöhnungsbedürftig ist auch die, durch den Rückenreißverschluss etwas steife Kopfhaube. Sowohl bei den Füßen als auch bei den Ärmeln sind Glattneoprenmanschetten zur Abdichtung vorhanden. Der Anzug und der Shorty sitzen bei mir stramm und sollten daher auch halbwegs dicht sein. Das wird demnächst im Hallenbad getestet.
Den Tauchcomputer hab ich mir nur kurz angesehen, nach der Beschreibung kann er alles was man so braucht inkl. Multigas- und Apnoemodus. Einzig das Zurückversetzen in den „Schlafmodus“ zum Batteriesparen habe ich nicht gefunden. Es gibt zwar einen Menüpunkt „sleep“ on bzw. off, aber wie man den Computer „abschaltet“ kann ich nirgends finden. Na ja, es bleibt ja noch ein wenig Zeit um sich mit dem Gerät zu beschäftigen.
Soviel erstmal über unsere Ausrüstung.