durch die Wüste

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Salzsee, diesmal staubig und trocken
Salzsee, diesmal staubig und trocken

Vom Steinhotel führt der Weg weiter nach Süden. Bizarre Landschaften, Felsen und Kakteen.

... es steht ein Zug im Nirgendwo ...
… es steht ein Zug im Nirgendwo …

Langsam lässt der Regen nach. Wir fahren an einem kleinen Salzsee vorbei und erreichen gegen Mittag einen ziemlich verlassenen Bahnhof an der Grenze zu Chile.

Einsamer Wegweiser
Einsamer Wegweiser

Wieder beginnt es zu regnen. Wir besuchen mehre Lagunen, in denen Flamingos leben. Auf über 4000m Seehöhe! Der Weg steigt weiter an und der Regen wandelt sich zu Schneefall. Als wir auf 4600m im Wüstenhotel ankommen, ist rundum alles weiß. Schnee in der Wüste!

Schnee in der Wüste auf 4600m
Schnee in der Wüste auf 4600m

der Salzsee von Uyuni

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Klein aber fein, das Flugzeug nach Uyuni
Klein aber fein, das Flugzeug nach Uyuni

Wir haben Uyuni erreicht. Unser Gepäck wurde auf zwei Flüge aufgeteilt, weil ein Flugzeug alleine nicht genug Stauraum hat. Kein Platz für Stewardessen, keine Verpflegung und kein WC.

Salar de Uyuni
Salar de Uyuni

Der Salzsee ist durch den Regen überflutet. Das sieht wunderschön aus, erlaubt aber nur Schritttempo. So würden wir unser nächstes Hotel nicht im geplanten Zeitrahmen erreichen. Daher nehmen wir den Weg über schlammige Pisten und erreichen spät abends das Steinhotel.

Im Condoriri Tal

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Erstens kommt es  anders…

Wetterbedingt ändern wir unseren Plan und fahren in den kleinen Ort Tini. Dort schlagen wir in einer Hütte unser Basislager für die nächsten zwei Tage auf.

Über 4300m
Über 4300m

Immer wieder regnet es und wir nützen die kurzen Pausen für erste Wanderungen.

Alpakas und Lamas Weiden auf den Hängen des Tals.
Alpakas und Lamas Weiden auf den Hängen des Tals.

Heute hatten wir Glück und konnten auf einer fünf Stunden dauernden Tour einen 5000er bezwingen.

Wir haben 5000m erreicht!
Wir haben 5000m erreicht!

Am Abend ging es  zurück nach La Paz. Morgen fliegen wir weiter nach Uyuni.

Am Titicacasee

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Autobahn in Richtung Titicacasee

Wir sind wieder unterwegs. Unser Weg führt uns aus La Paz zum Titicacasee. Die Straße auf der Hochebene führt durch landwirtschaftlich genutztes Gelände. Kleine Felder entlang der Straße, Tiere weiden im satten Grün. In der Ferne leuchten Gipfel.

Reinhold nutzt die besondere Lage um schnell nebenbei einen 4000er zu besteigen. Jeder Steinhaufen hier ist ein 4000er, denn die Ebene liegt bereits auf satten 4000m Seehöhe.

Ein 4000er nebenbei
Ein 4000er nebenbei

Nach mehreren Stunden Fahrt kommen wir am See an und beziehen das Hotel in Copacabana.

Copacabana
Copacabana

Copacabana liegt nicht am Meer. Um genau zu sein liegt es 3800m darüber und am Titicacasee.

Trotzdem werden wir das Gefühl nicht los, an einem typischen Strand am Meer zu sein.

Wir fahren mit einem Boot zur Sonneninsel. Dort befinden sich Reste alter Tempel. Pedro erklärt uns die Bedeutung der Architektur. In Nischen wurden zu besonderen Feiertagen Mumien aufgestellt.

Am Titicacasee
Am Titicacasee

Auf dem Rückweg bauen sich im Westen Wolken auf, die Regen ankündigen.

Das Wetter ist für uns derzeit besonders wichtig, weil wir die kommenden Tage Touren in Höhen um die 5000m verbringen wollen und dabei im Zelt nächtigen müssen.

Höhentraining wirkt!

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Blick vom Hoteldach über La Paz

Wir haben unsere erste Nacht auf ca. 3800m symptomfrei verbracht. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Die meisten Menschen reagieren auf den starken Druckunterschied mit Kopfschmerzen, Schwindel oder Übelkeit.Wir haben aber dank optimaler medizinisch betreuter Vorbereitung keinerlei Beschwerden und sind bereit für die Erkundung von La Paz.

Wir sind unterwegs!

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IMG_4080Es ist endlich soweit. Aus allen Ecken Österreichs, Deutschlands und der Schweiz reisen die Teammitglieder zum gemeinsamen Treffpunkt nach Madrid. Von dort geht es gemeinsam über Lima nach La Paz in Bolivien, dem Ausgangspunkt unserer Tour.

 

Computertests

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Wir haben von Mares zwei der aktuellen Computermodelle zum Test bekommen. In meinem Paket war der Mares Smart. Ein kleiner Armbandcomputer im Uhrenformat.

Der Computer ist klein. Trotzdem sind die Zahlen gut ablesbar. Alles was  man braucht ist zu sehen, die Bedienung geht mit zwei streng gehenden Tasten nach etwas Übung schnell von der Hand. Die Funktionen beinhalten das Tauchen mit Pressluft oder Nitrox, auch mit zwei unterschiedlichen Gasen. Das deckt so ziemlich alles ab, was Sporttaucher üblicherweise tun. Auch ein Apnoemodus ist enthalten. Gasintegration ist in diesem Format nicht vorgesehen. Dafür kommt der Computer mit einer CR2530 Batterie aus. Die ist vom Anwender austauschbar. Ein Schlafmodus, der die gesamte Anzeige abschaltet hilft Strom zu sparen, wenn man den Computer nicht als Armbanduhr verwenden möchte. Zwei kleine Schlitzschrauben geben den Weg zum Batteriefach frei. Das bedeutet, dass man zumindest einfaches Werkzeug zum Batteriewechsel benötigt. Das sollte aber keine große Hürde darstellen.

Die Verbindung zu einem PC oder Mac bietet ein separat erhältliches Interface, das den Anschluss über USB erlaubt. Das Interface ist nicht Teil des Test-Sets.

Die Anzeige ist aufgeräumt und zeigt in drei Zeilen die wesentlichen Daten: (1) Tauchtiefe, durchschnittliche Tiefe oder MOD, (2) verbleibende Grundzeit und (3) Tauchzeit oder Uhrzeit, Sauerstoffanteil des Gemisches, CNS O2% oder Wassertemperatur.

Der Computer hat eine Einstellung, die Höhenzonen in 4 Stufen erlaubt. Diese müssen vor dem Tauchgang manuell gesetzt werden. Eine automatisch Anpassung scheint nicht vorgesehen zu sein. Das ist für alle, die häufig in unterschiedliche Höhen tauchen eine potenzielle Fehlerquelle. Eine automatische Anpassung an die Höhe würde diese Fehlerquelle beseitigen.

Für uns ist es daher wichtig, anstelle einer Höhenzone gleich den Bottomtimer-Modus einzustellen um keine Fehlberechnung zu riskieren.

Da wir weit über den zulässigen 3700m tauchen wollen, dürfen wir nur die Bottom Timer-Funktion verwenden. Der Computer verweigert wie praktisch alle anderen auf dem Markt befindlichen Geräte ab ca. 3700 m Seehöhe Sättigungsberechnungen. Das stört uns aber nicht, denn unsere Kreislaufgeräte arbeiten mit reinem Sauerstoff Die reale Konzentration des Atemgemisches liegt aber aus technischen Gründen zwischen 85% und 95% und kann am Gerät nicht messtechnisch bestimmt werden. Unser Tauchprofil ist daher mit einem technischen Tauchprogramm konservativ geplant und sowohl Tauchzeit als auch Tiefe sind vorgegeben. Sie sind somit dir  einzigen Parameter, die unseren Tauchgang bestimmen werden. Die zu erwartende Temperatur wird die Tauchzeit voraussichtlich zusätzlich begrenzen.

Der Testplan sieht vor, das Verhalten der Computer in großer Höhe zu prüfen. Werden sie den harten Einsatzbedingungen am Berg standhalten?