Computertests

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Wir haben von Mares zwei der aktuellen Computermodelle zum Test bekommen. In meinem Paket war der Mares Smart. Ein kleiner Armbandcomputer im Uhrenformat.

Der Computer ist klein. Trotzdem sind die Zahlen gut ablesbar. Alles was  man braucht ist zu sehen, die Bedienung geht mit zwei streng gehenden Tasten nach etwas Übung schnell von der Hand. Die Funktionen beinhalten das Tauchen mit Pressluft oder Nitrox, auch mit zwei unterschiedlichen Gasen. Das deckt so ziemlich alles ab, was Sporttaucher üblicherweise tun. Auch ein Apnoemodus ist enthalten. Gasintegration ist in diesem Format nicht vorgesehen. Dafür kommt der Computer mit einer CR2530 Batterie aus. Die ist vom Anwender austauschbar. Ein Schlafmodus, der die gesamte Anzeige abschaltet hilft Strom zu sparen, wenn man den Computer nicht als Armbanduhr verwenden möchte. Zwei kleine Schlitzschrauben geben den Weg zum Batteriefach frei. Das bedeutet, dass man zumindest einfaches Werkzeug zum Batteriewechsel benötigt. Das sollte aber keine große Hürde darstellen.

Die Verbindung zu einem PC oder Mac bietet ein separat erhältliches Interface, das den Anschluss über USB erlaubt. Das Interface ist nicht Teil des Test-Sets.

Die Anzeige ist aufgeräumt und zeigt in drei Zeilen die wesentlichen Daten: (1) Tauchtiefe, durchschnittliche Tiefe oder MOD, (2) verbleibende Grundzeit und (3) Tauchzeit oder Uhrzeit, Sauerstoffanteil des Gemisches, CNS O2% oder Wassertemperatur.

Der Computer hat eine Einstellung, die Höhenzonen in 4 Stufen erlaubt. Diese müssen vor dem Tauchgang manuell gesetzt werden. Eine automatisch Anpassung scheint nicht vorgesehen zu sein. Das ist für alle, die häufig in unterschiedliche Höhen tauchen eine potenzielle Fehlerquelle. Eine automatische Anpassung an die Höhe würde diese Fehlerquelle beseitigen.

Für uns ist es daher wichtig, anstelle einer Höhenzone gleich den Bottomtimer-Modus einzustellen um keine Fehlberechnung zu riskieren.

Da wir weit über den zulässigen 3700m tauchen wollen, dürfen wir nur die Bottom Timer-Funktion verwenden. Der Computer verweigert wie praktisch alle anderen auf dem Markt befindlichen Geräte ab ca. 3700 m Seehöhe Sättigungsberechnungen. Das stört uns aber nicht, denn unsere Kreislaufgeräte arbeiten mit reinem Sauerstoff Die reale Konzentration des Atemgemisches liegt aber aus technischen Gründen zwischen 85% und 95% und kann am Gerät nicht messtechnisch bestimmt werden. Unser Tauchprofil ist daher mit einem technischen Tauchprogramm konservativ geplant und sowohl Tauchzeit als auch Tiefe sind vorgegeben. Sie sind somit dir  einzigen Parameter, die unseren Tauchgang bestimmen werden. Die zu erwartende Temperatur wird die Tauchzeit voraussichtlich zusätzlich begrenzen.

Der Testplan sieht vor, das Verhalten der Computer in großer Höhe zu prüfen. Werden sie den harten Einsatzbedingungen am Berg standhalten?

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